2nd.
Countrynight am 04.06.2011 Ein Bericht von
Westernfreundin Mrs. Katelyn
Am Dienstag,
nach langer Vorbereitung, packten wir die letzten Reste in unser
Wohnmobil. Auf dem Rückweg in unsere Wohnung passierte es dann, eine
Zerrung in der linken Wade. Langsam humpelte weiter. Also am nächsten
Morgen zum Doc und sicherheitshalber nach schauen lassen, ob es nicht
was schlimmeres ist. Zum Glück war dies nicht der Fall, aber wie ich
das mit dem „schonen Sie Ihr Bein“ machen sollte, war mir
ziemlich schleierhaft.
Am Mittwoch,
am späten Nachmittag, fuhren wir dann los, Richtung Dedinghausen.
An diesem Abend hatten wir
dann fürs erste die letzten richtig ruhigen Stunden.
Der Donnerstag
begann mit dem Transport verschiedener Teile, die Chief Jonny in
wochenlanger Arbeit vorbereitet hatte. Der Trecker unseres
Westernfreundes Michael war dabei sehr hilfreich. Da wir soviel Elan
hatten (genau genommen waren es die Männer) wurde direkt mit dem
Aufbau gestartet. Zwischendurch wurden Stullen gereicht, damit die
Kräfte nicht schwinden.
Gegen 20 Uhr wurde das Feuer angefacht und
es gab leckere fast gare Kartoffeln, die mit Kräuterquark und für
Fischliebhaber mit Heringsstip verschnabuliert wurden.
Der Freitag
fing, dank spontaner Brötchenlieferung eines Gönners, gut an.
Frisch gestärkt ging es mit dem Aufbau weiter. Damit die Herren
nicht vor Schwäche umfallen, wurden sie zwischendurch von uns Frauen
mit belegten Brötchen und Kaffee versorgt. Dank Einkauf von Ronny
und Chief Jonny war mehr als reichlich Aufschnitt vorhanden.
Auch die
Dekoration wurde in Angriff genommen und langsam wuchs im Bürgertreff
eine kleine Westernstadt mit Mainstreet, Northstreet, Store, Saloon
und Bank heran. Auch zum Tanzen war Platz genug. Damit auch kein
Cowboy einen trockenen Hals bekam, gab es natürlich auch eine
Whiskey Bar.
Am Samstag
ging es dann, nach gemeinsamen Frühstück in unserer „Wagenburg“,
an den Feinschliff. Außerdem wurden zwischendurch noch die
ankommenden Camper begrüßt und eingewiesen, damit alle einen guten
Platz finden.
Als es dann endlich um
19:00 Uhr los ging, waren wir überrascht, wie viele Menschen schon
vor unserem „Ticket-Office“ standen um eine Eintrittskarte zu
ergattern. Das schönste war die Gesichter zu beobachten, als sie
unsere kleine Westernstadt betraten. Was es alles gab könnt Ihr in
der Foto Galerie sehen.
Um 20 Uhr hielt Chief
Jonny eine kurze Begrüßungsrede und dann ging es los mit Rio
Carter. Danach traten noch Jamy Sheene und Mikel auf. In lockerer
Folge wechselten sie Interpreten sich ab, die Stimmung war sehr gut.
Auch das Essen, das von unserem Freund Michael von „Kierse's
Imbiss“ vor dem Bürgertreff angeboten wurde, fand allgemeine
Zustimmung. Ganz besonders die angebotene „Pan Mexicano“, ein
mexikanisches Pfannengericht, war in kürzester Zeit vergriffen.
Damit hatten wir nicht gerechnet, aber ich glaube niemand ist hungrig
nach Hause gegangen! Zwischendurch legte auch ich eine flotte Sohle
aufs Parkett. Für mich war kurz nach 2 Uhr Feierabend.
Am Sonntag
war Teddy dann als erster wieder im Bürgertreff und fing schon mal
mit dem Abbau an, da am Nachmittag alles wieder abgebaut sein musste.
Als ich dann gegen 8 Uhr rein kam, war der Saloon schon fast
vollständig wieder abgebaut. Dank Unterstützung von genauso vielen
Helfern wie beim Aufbau klappte alles reibungslos. Nur zwischendurch
gab es einen kleinen Schreck, von den Bildern, die wir abgehängt
hatten, war eines verschwunden. Es wurde in allen Ecken gesucht und
zum Glück tauchte es dann auch wieder auf.
Mit schmerzenden Füßen,
Knochen und auch sonst ziemlich kaputt ging es dann zum Chief, wo
dann sehr früh alle Lichter ausgingen.
An dieser Stelle möchte
ich mich im Namen der Westernfreunde Dedinghausen bei allen Helfern
bedanken, denn ohne Eure tatkräftige Hilfe hätten wir die 2nd.
Countrynight in dieser Form bestimmt nicht auf die Beine stellen
können. Mrs. Katelyn
Pressebericht des Patriot Lippstadt vom 08.06.2011:
Freitag hatte ich mir frei genommen und so konnte ich Morgens alle
nötigen Sachen in unser Blechtippi, auch „Blaubär“ genannt, packen.
Hobbyisten wissen was das heißt: Haste die Stiefel, Sporen, Waffen? Da
es zum Oldstyle-Ball geht brauchst du auch noch das Ball - Outfit, wo
ist die Fliege, welches Hemd nimmst du mit, usw. Im Glauben alles
eingepackt zu haben, holte ich Marie-Lee aus der Schule ab und es ging
direkt auf die Reise zum Oldstyle Weekend nach Pullman City.
Das Wetter war nicht berauschend, aber trocken. Die Autobahnen waren
staufrei und so waren wir in dreieinhalb Stunden in Hasselfelde. Teddy
hatte uns vorab schon davon informiert, nur den unteren Parkplatz
anzufahren. So fanden wir schnell einen geeigneten Stellplatz. Nur noch
die nötigen Dinge, wie Aufstützen, Generator anschließen, usw. erledigen
und dann „aufrödeln“. Outfit an und rauf in die Stadt. Waren schon
mächtig viele Hobbyisten da und so ging die Zeit wie im Flug. 18 Uhr
ging es dann wieder zurück ins Blechtipi, wir mussten uns ja schließlich
für den Ball vorbereiten. 18:55 Uhr ging mein Handy: „Wo bleibt Ihr?“
war Teddys Stimme zu hören. „Sind gleich soweit“ ein Mädel in ihr
Ballkleid zu kriegen ist eben nicht so leicht! Schließlich standen wir
vor der Dance-Hall in der Reihe der Gäste. Nachdem ein formelles Foto
gemacht war, nahmen wir im Ballsaal an Teddys Tisch Platz.
Wow, mein
erster Ball, ich war und bin immer noch fasziniert!
Die Damen mit ihren wunderschönen Ballkleidern und die Herren in den
verschiedensten Uniformen und Gehröcken. Es wurde auf die „Balletikette“
geachtet. Beeindruckend! Nachdem Marie-Lee nach einem 15 Stunden Tag ihre Augen kaum noch
aufhalten konnte, wendeten wir und unserem Schlafgemach zu. Marie-Lee
war kaum im Bett, war sie auch schon eingeschlafen. Samstag Morgen
wachte ich mit Kopfschmerzen auf, ob das am Bier lag? Nach einem
ausgiebigen Frühstück machten wir uns fertig um wieder in die Stadt zu
ziehen.
Was wir an diesem Vormittag erlebten, war sogar für Mitarbeiter von
Pullman City etwas besonderes! Ca. 250 Hobbyisten in Ihren
unterschiedlichsten Outfits standen Spalier für zwei Hochzeitspaare die
in der St. Peters Church zu Pullman City ihr „Ja Wort“ gaben. Die
gesamte Mainstreet war voll von Old-Stylern. Ein fantastisches Bild, die
wenigen „zivilen“ Besucher gingen in diesen Massen unter. Man fühlte
sich wirklich in das 19. Jahrhundert versetzt! Selbst bei der
alltäglichen „Buffalo Bill Show“ am Nachmittag waren die Hobbyisten in
der Überzahl.
Die Krönung war, als zum Ende der Show die Hochzeitspaare
auf der Mainstreet im Kreise der Gäste, Besucher und Hobbyisten einen
Brautwalzer tanzen durften.
Den Abend verbrachten wir zuerst im Saloon um eine Kleinigkeit zu essen.
Volker (Lollo) hatte in der Dance-Hall für sich einen Tisch reservieren
lassen, zudem er uns dann einlud. So zogen wir in die Hall um. Gegen 23
Uhr war Marie-Lee geschafft und wir zogen uns zurück.
Der Sonntagmorgen
war schmerzfrei, lag wohl doch nicht am Bier. Frühstücken, aufrödeln,
ab in die Stadt. Bei wunderschönem Wetter flanierten schon eine große
Menge Hobbyisten über die Mainstreet. Ein wenig Smaltalk, ein bischen Fachsimpeln und sich für das nächste Event verabreden. Der Vormittag verging zu schnell und die Zeit war gekommen die Rückreise an zu treten. So verabschiedeten wir uns gegen 11:30 Uhr. Nun
noch unser „Blechtipi“ reisefertig machen und los ging es. Auch heute
waren die Strassen frei und so waren wir gegen 15 Uhr zu Hause. Fazit: Eins ist sicher: So ein Oldstyle Weekend ist was besonderes, aber mit Hochzeit..... unglaublich!
2. 1st. Countrynight der Westernfreunde Dedinghausen
Über unser eigenes Event zu schreiben, finde ich unpassend. Vieleicht schreibt mir ja einer unserer Besucher einen Bericht, den ich dann an dieser Stelle veröffentlichen werde!
Alles in Allem waren wir sehr zufrieden mit unserer Veranstaltung! Mit der Erfahrung der ersten Countrynight freuen wir und schon auf die 2nt. Countrynight in 2011.
Chief Jonathan Baker (Jonny)
Hier findet ihr den Pressebericht der DA ( Dedinghausen Aktuell ): Schaut unter: DA Ausgabe Oktober!
1. Line-Dance Festival in Güllesheim
Howdy all.
Ein super Weekend! Wetter war allerbeste Sahne und die Musik war gut,
zumindest das was wir gehört haben. Da leider das Musikprogramm nur
sehr spärlich veröffentlicht wurde, haben wir einiges verpasst.
Line-Dancer wohin das Auge reicht!
Könnt ihr Euch vorstellen: vor der Bühne ca. 400-500 Line-Dancer,
so ziemlich alle die gleichen Schritte und Tänze? … Mich hat es da
lieber ins Hobbyisten-Lager der Countryfreunde aus Melle gezogen, die
leider etwas weit vom Schuß ihren Lagerplatz zugewiesen bekommen
haben.
Eine große Auswahl an Händlern auf
dem Westernmarkt lud zum Country-Western-Linedance-Shoppen ein. Fazit: Wer Linedance mag, muß dieses
Event unbedingt besuchen, Country-Music...ok, Hobbyisten... eher
nicht!